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Bienen auf dem Dach - Vielfalt in der Stadt

Bienen brauchen unseren Schutz. Bereits 60 Prozent der Wildbienenarten sind gefährdet. Und auch die Bienenhaltung ist insbesondere im ländlichen Raum schwierig geworden. Durch die industrielle Landwirtschaft ist die Ernährungsgrundlage der Bienen eingeschränkt, Pestizide, wie die besonders gefährlichen Neonikotinoide, stören die Entwicklung der Bienen und deren Orientierungssinn. Gentechnisch veränderte Organismen machen Honig ungeeignet für die Ernährung.

Ist die Bienenhaltung in der Stadt erfolgversprechender?
Viele Lebewesen, z.B. die Ringeltaube, der Fuchs und der Steinmarder haben die Flucht aus den ländlichen Räumen in die Stadt angetreten. Müssen die Bienen folgen?

Um das auszuprobieren und einen Beitrag zur Biodiversität in der Stadt sowie gleichzeitig einen Beitrag zur Bildung für eine nachhaltige Entwicklung zu leisten, werden seit dem Jahr 2013 Bienen auf dem Dach des Umweltministeriums gehalten. Es handelt sich um vier Bienenvölker, die sich weitgehend natürlich entwickeln dürfen.

Betreut werden die Bienen auf dem Ministerium von der Landeszentrale für Umweltaufklärung in Zusammenarbeit mit dem Verein Mellifera nach ökologischen und wesensgemäßen Kriterien.

Bienen im Wald

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Ansprechpartner/innen
Foto von Briefkästen

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Dr. Ralph Plugge
Referent Bienenprojekte
Tel. 06131 16 2527 
plugge(at)umdenken.de
ralph.plugge(at)mueef.rlp.de